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Regionale Nahversorgung

Das Handlungsfeld "Regionale Nahversorgung" beinhaltet folgende drei Arbeitsschwerpunkte:

 

Projekt 1: Soziale Infrastrukturen im Landkreis Tirschenreuth

Das „BRK Assistance Leben+ Plus – Projekt zur Verbesserung der Versorgung für Senioren“ wird pilothaft in den Städten Bärnau und Kemnath realisiert. Es ist zu prüfen, inwieweit die gemachten Erfahrungen auf andere, z. B. Städte oder Gemeinden übertragbar sind.

Bei dem genannten Projekt ist es zwingend notwendig, eine neutrale Moderation und Projektbegleitung zu gewährleisten. Diese Position übernimmt das Regionalmanagement Bayern für den Landkreis Tirschenreuth. Das Regionalmanagement für den Landkreis Tirschenreuth agiert in diesem Projekt im Schwerpunktthema „Soziale Infrastrukturen. Durch den Aufbau einer Informationsstruktur mit den Pilotkommunen Bärnau und Kemnath bietet sich die Möglichkeit, weitere Lösungsansätze, auch für Verwaltungsgemeinschaften und ganze Regionen zu entwickeln. Für das Gelingen einer zielführenden Kommunikation zwischen Anbietern und möglichen Interessenten sind vertrauensvolle und konstruktive Kontakte notwendig – das Regionalmanagement für den Landkreis Tirschenreuth hat hier die Aufgabe, ein tragfähiges Netzwerk zu implementieren und über eine weite Strecke hin konstruktiv zu begleiten und ggf. mit neuen Erkenntnissen zu versorgen.

 

Projekt 2: GIS in der regionalen Nahversorgung

Das GIS des Landkreises Tirschenreuth soll für Projekte der Nahversorgung als zentrale Plattform für Geodaten genutzt werden. Dabei soll gleichzeitig für eine „Standardisierung“ der Daten gesorgt werden, um auch alle verfügbaren Daten nutzen zu können.

GIS-Technologie verbindet Datenbank-Operationen wie Abfragen oder statistische Analysen mit der Möglichkeit der geographischen Analyse (Buffer, Schnitte …). Ein leistungsfähiges GIS-System, mit allen relevanten, zuverlässigen und angepassten Daten gespeist und mit Kompetenz betrieben, kann daher - über die reine Visualisierung hinaus - für die Beantwortung komplexer Fragestellungen beim Thema Nahversorgung sicherlich wichtige Lösungsbeiträge liefern.

Geplant ist hier eine kleinräumige Betrachtung im Sinne der demografischen Entwicklung einer Gemeinde und einer Stadt im Landkreis Tirschenreuth mit dem Ziel, strategische Aussagen über die Perspektiven zu erlangen.

 

Projekt 3: Lebens.Mittel.Punkte – abgestimmte Teilprojekte realisieren

„Lebens.Mittel.Punkte“ werden sich in ihren individuellen Profilen entwickeln (müssen). Nicht jeder Lebensmittelpunkt ist ein Dorfladen und nicht jedes „Lebensmittelpunktprojekt“ wird ein Projekt des Regionalmanagements werden. Grundsätzlich kristallisiert sich heraus, dass es ohne kommunales Hauptengagement kaum möglich sein wird, Lebens.Mittel.Punkte zu realisieren. ALE (Amt für ländliche Entwicklung) und LEADER benötigen i. d. R. Projektträger; das Regionalmanagement hat keinen „Fördertopf“ für ggf. notwendige Investitionen. Aufgrund dieser Tatsache wird sich zeigen, wer die Projektleitung in den Teilsegmenten der Lebens.Mittel.Punkte haben wird (haben muss). Das Gesamtprojekt liegt in den Händen des InitiAktivKreis e. V. Tirschenreuth; sollten sich Teilprojekte ergeben, die nicht durch das Instrument „ Fördermittel“ dynamisiert werden (können), kommt das Regionalmanagement ins Spiel. Sei es durch Nutzung der aufgebauten Netzwerke sozialer Träger und Verbände oder durch die Mobilisierung von Privatkapital und Ehrenamt.



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